Soziales Verhalten macht uns zum Menschen, „unsozial“ wäre es, das eigene „Ich“ dabei zu vernachlässigen
Gleichgewicht zwischen „Ich“ und „Wir“ – Eine Einschätzung von Diplom Psychologe und Theologe Stanislaus Klemm Was vor über 1700 Jahren einer der berühmtesten Philosophen, der Grieche Aristoteles, seinem Sohn Nikomachos als geistiges Erbe hinterließ, ist gewissermaßen eine der fundamentalsten Grundregeln für ein gelingendes Leben. „Alles, was im Leben einen Wert hat, kann durch ein Zuviel und ein Zuwenig zerstört werden.“ Es geht um das richtige Maß, die Tugend des Gleichgewichts zwischen vielen scheinbaren Gegensätzen, die allerdings in der richtigen Balance zueinander Leben erst gelingen lassen.